Roma als Armutszuwanderer

HAZ/dpa vom 18.02.2013 melden:

“Zuwanderung von Armen befürchtet”

Das kritische Datum ist bald erreicht. Ab 01.01.2014 gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für alle EU-Bürger. Das heißt, ab diesem Datum kann jeder EU-Bürger seinen Wohnsitz in einem anderen EU-Land nehmen, z.B. um dort Arbeit zu suchen (oder auch nicht wirklich). Folge könnte ein neuer Schub von Armutszusiedlern sein, die wegen geringer Qualifikation keine Vermittlungschance haben, aber mit Hilfe von  Polit-Scouts Zugang in den Dschungel deutscher Sozialleistungen finden werden. Da sich in Europa bald herumsprechen wird, dass man mit deutschen Sozialleistungen (Unterhalt, Kindergeld, Wohngeld) auch ohne Arbeit (vielleicht noch ergänzt mit ein bischen Schwarzgeld) besser leben kann als zuhause mit Erwerbsarbeit, so sollten sich bald viele auf die Reise begeben.

“Ach”, so höre ich Ihren Einwand, lieber Leser, “so schlimm wird’s wohl nicht kommen. Die im Süden haben dort doch ihr Zuhause, ihre Familie, das bessere Wetter …”

Leider bin ich nicht so optimistisch. Wie sagte schon Brecht “Erst kommt das Fressen, dann die Moral”. Setzt man für Moral Begriffe wie Heimat,  Familie etc., so ahnt man, was passieren wird. Dies gilt insbesondere für Millionen Roma (Zigeuner), die in Südosteuropa zwar seit langen leben, dort aber wegen ihrer nomadischen Grundstruktur und/oder ethnischer Verfolgung verbunden mit großer Armut keine Zukunft zu haben glauben.

Wenn diese Gruppe nicht schon Sippenmitglieder in Mitteleuropa stationiert haben sollte, so bieten  professionelle Schlepper ihre Dienste an, um hier beim Fußfassen zu helfen. Und dann heißt es, sich mit den deutschen Gesetzen und Behörden vertraut zu machen. Erste Wörter sind “Sozialamt” und “SGB XII” sowie “Agentur für Arbeit” und “SGB II”. Mit diesen Wörtern und entsprechenden Sozialscouts lassen sich die Geldschleusen öffnen. Lassen sie mich eine Prognose abgeben: Alle Formal- und Verbalvorbehalte, die unsere Behörden zur Zeit noch nutzen, werden wie ein Kartenhaus vor der EU-Rechtsprechung und der Rechtsprechung deutscher Sozialgerichte zusammenbrechen. Unsere Regierungen haben in vielen Jahren Europapolitik jede Weitsicht vermissen lassen, als sie die europäischen Harmonisierungsbestrebungen ohne Vorbehalte gebilligt haben. Das wird uns teuer zu stehen kommen. Schon jetzt, obwohl die Schleusen noch gar nicht richtig offen sind, stöhnen manche Kommunen wegen des Andranges von Zuwanderern aller Art. Die Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme ohne Integrationsleistung der Empfängerseite ist bereits in vollem Gange. Und hier noch eine Prognose. Haben erst hunderttausende von Zuwanderern das jetzige “Hartz IV – Niveau” erreicht, so wird es nicht an Stimmen fehlen, die ein Abstandsgebot (nach oben) alteingesessener Hartzer zu diesen Neuhartzern fordern werden.

Und noch etwas zum Schluss: Da auch die Türkei  damals dem Europäischen Fürsorgeabkommen beigetreten ist, bedarf es nur noch der Umsetzung einiger rot-grüner Pläne (Aufhebung des Visumzwanges, doppelte Staatsangehörigkeit, Erleichterung des Familiennachzuges), um auch die Siedlungsschleusen  Richtung Anatolien kräftig zu öffnen. Auch so kann man helfen, Deutschland abzuschaffen.

This entry was posted in Demografie, Deutschland, Integration, Uncategorized and tagged , . Bookmark the permalink.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

*

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>