Deutschland schafft sich ab

Deutschland gehört weltweit zu den Ländern mit der niedrigsten Geburtenrate der Welt. Im Jahr 201o betrug sie 1,39. In Europa liegt Lettland mit einer Ziffer von 1,17 Kindern pro Frau ganz hinten, Island führt mit 2,2 Kindern die Statistik an, gefolgt von Irland (2,07), der Türkei (2,04), Frankreich (2,01), Schweden (1,98) und Norwegen (1,95). Diese Zahlen zur Geburtenentwicklung hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden in einer aktuellen Studie nun erstmals mit einer Untersuchung der Gefühlslage der Deutschen kombiniert.

Dabei fällt auf, dass sich insbesondere die Einstellungen der Deutschen zum Leben mit Kindern signifikant von den Haltungen in anderen Ländern unterscheiden. So ist nicht nur die Überzeugung, dass Kinder Lebensglück bedeuten, hierzulande weniger stark ausgeprägt als anderswo. Auch die gesellschaftliche Anerkennung der Elternschaft fällt hinter die Anerkennung, die in anderen Ländern für die Kindererziehung  gezollt wird, zurück. So stimmen nicht einmal die Hälfte (45 Prozent) der kinderlosen Deutschen zwischen 18 und 50 Jahren der Aussage zu, dass es „ihre Lebensfreude und Lebenszufriedenheit verbessern würde, wenn sie in den nächsten drei Jahren ein Kind bekämen“. (Quelle: www.faz.net vom 09.01.13)

Die Politik meint, mit immer höheren finanziellen Zuwendungen gegensteuern zu können. In Wahrheit ist es eine mangelnde Einstellung zu einer Familie mit Kindern. Wenn Frauen für ihr berufliches Engagement Anerkennung und für Kindererziehung nur Mitleid bekommen, so kann dieses Ergebnis nicht verwundern.

Wussten Sie eigentlich, dass ohne “Pille” und ohne die immens  hohe Abtreibungsrate Deutschland keine Nachwuchsprobleme hätte? Das scheinbare Recht der Frauen auf eine grenzenlose Selbstverwirklichung schafft diese Probleme. Wenn sich Deutschland abschafft, so liegt es an dem falschen  Rollenbild, welches Frauen in sich  tragen.

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