Integration heute: Offenbach ist überall

Am 30.04.13 erschien im faz.net ein Interview mit dem Rapper “Haftbefehl”, in dem es unter anderem auch um “die gelungene Integration” in der Stadt Offenbach ging. Merke: Offenbach gilt in der veröffentlichten Meinung (Presse) als Musterstadt, weil dort sehr viele Migranten leben, die dort angeblich gut integriert seien.

Rapper Haftbefehl, der dort groß wurde, hat eine andere Sicht auf die Stadt, wenn er sagt:

“Wie bitte? Kommen Sie nach Offenbach! Da stehen 70 Bulgaren an der Straßenecke und gucken, wie sie an Geld kommen. Es ist ekelhaft da, jeder zweite Laden ist ein Dönerladen oder ein Wettbüro. Ist das Integration? Spielotheken? Kanaken – ich darf das sagen -, Kanaken sitzen drin, Kanaken sitzen draußen, nehmen Drogen, sind besoffen, gehen nach Hause, weil sie kein Geld mehr für Drogen haben, hauen ihrer Frau in die Fresse – ist das Integration? Frauen werden ekelhaft angemacht. Ich kann Sie gerne mal einladen, dann gehen wir einen Döner essen, und Sie gucken mal eine halbe Stunde lang auf die Straße. Das ist nicht schön.”

Auch so geht “Integration” heute offensichtlich. Oder ist Offenbach schon die Stadt mit der neuen grünen Inklusionsphilosophie, bei der dem Zuwanderer keine Anpassungsleistung mehr abverlangt wird? Schöne Aussichten …

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Backnang: Türkei instrumentalisiert Brandkatastrophe

Wenn Menschen in ihrer Wohnung verbrennen/an Rauchvergiftung sterben, so ist das schlimm. Wenn fast eine ganze Großfamilie dabei umkommt, so mag die Trauer darüber besonders groß sein. Nicht in Ordnung ist es, wenn einige dabei ihr “Instrumentalisierungssüppchen” kochen, obwohl bisher keine Hinweise auf Straftaten, aber auf Fragen und Ungereimtheiten vorliegen.

Am Pranger steht der Vermieter. Er hat angeblich erforderliche Renovierungen unterlassen (Vorwurf der Bewohner). Der Vermieter ist im Ausland und kann sich nicht äußern …
Der Vater/Erzeuger der Kinder hat eine eigene Wohnung genommen. Wann und wegen welcher Umstände erfährt der Presseleser nicht; der Vater will sich anscheinend nicht äußern…
Das Jugendamt hingegen äußert sich, hatte angeblich guten Kontakt zu der 10köpfigen Teilfamilie. Hat das Jugendamt auch die Wohnverhältnisse geprüft?
Die Presse schwadroniert. Mal handelt es sich um Türken, mal um Bewohner mit türkischen Wurzeln. Was stimmt denn nun? Auf jeden Fall weiß die Presse, dass Backnang ein neonazimäßig betrachtet “heißes Pflaster” ist. Da liegen doch manche Vermutungen auf der Hand, auch wenn man nichts Taterhellendes weiß.
Der einzige, der anscheinend genau Bescheid weiß, ist die Türkei. Für sie steht Deutschland nach Solingen, Mölln und NSU sofort unter Generalverdacht. Und sofort wird das Trauergeschehen gelenkt und instrumentalisiert. Herr Bozdag, seines Zeichens Minister für die  Auslandstürken vereinnahmt die türkischstämmige Familie (Einmal Türke, immer Türke) und reist persönlich an. Im Gefolge der türkische Botschafter und ca. 20 Parlamentsabgeordnete aus Ankara. Die Särge werden mit Nationalflaggen drapiert: Das Fußende in schwarz-rot-gold, obenauf die türkische Flagge mit Halbmond und Stern. Als gälte es Helden, die ihr Leben im Kampf für’s Vaterland gelassen haben, heim ins Reich zu holen.
Da die “Helden” offensichtlich in Feindesland starben, muss auf türkischem Mutterboden zunächst einmal obduziert werden (dem deutschen Obduktionsergebnis “Tod durch Rauchvergiftung” ist offensichtlich nicht zu trauen).
Staatswirksam werden tags darauf die Särge unter riesiger Anteilnahme des Landes in der türkischen Muttererde versenkt. Ob sich die Toten in Deutschland so wenig wohl gefühlt haben sollten, dass sie hier nicht einmal begraben sein wollten, ist nicht überliefert. Aber wen interessiert so etwas? The nationality- show must go on.

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Roma als Armutszuwanderer

HAZ/dpa vom 18.02.2013 melden:

“Zuwanderung von Armen befürchtet”

Das kritische Datum ist bald erreicht. Ab 01.01.2014 gilt die volle Arbeitnehmerfreizügigkeit für alle EU-Bürger. Das heißt, ab diesem Datum kann jeder EU-Bürger seinen Wohnsitz in einem anderen EU-Land nehmen, z.B. um dort Arbeit zu suchen (oder auch nicht wirklich). Folge könnte ein neuer Schub von Armutszusiedlern sein, die wegen geringer Qualifikation keine Vermittlungschance haben, aber mit Hilfe von  Polit-Scouts Zugang in den Dschungel deutscher Sozialleistungen finden werden. Da sich in Europa bald herumsprechen wird, dass man mit deutschen Sozialleistungen (Unterhalt, Kindergeld, Wohngeld) auch ohne Arbeit (vielleicht noch ergänzt mit ein bischen Schwarzgeld) besser leben kann als zuhause mit Erwerbsarbeit, so sollten sich bald viele auf die Reise begeben.

“Ach”, so höre ich Ihren Einwand, lieber Leser, “so schlimm wird’s wohl nicht kommen. Die im Süden haben dort doch ihr Zuhause, ihre Familie, das bessere Wetter …”

Leider bin ich nicht so optimistisch. Wie sagte schon Brecht “Erst kommt das Fressen, dann die Moral”. Setzt man für Moral Begriffe wie Heimat,  Familie etc., so ahnt man, was passieren wird. Dies gilt insbesondere für Millionen Roma (Zigeuner), die in Südosteuropa zwar seit langen leben, dort aber wegen ihrer nomadischen Grundstruktur und/oder ethnischer Verfolgung verbunden mit großer Armut keine Zukunft zu haben glauben.

Wenn diese Gruppe nicht schon Sippenmitglieder in Mitteleuropa stationiert haben sollte, so bieten  professionelle Schlepper ihre Dienste an, um hier beim Fußfassen zu helfen. Und dann heißt es, sich mit den deutschen Gesetzen und Behörden vertraut zu machen. Erste Wörter sind “Sozialamt” und “SGB XII” sowie “Agentur für Arbeit” und “SGB II”. Mit diesen Wörtern und entsprechenden Sozialscouts lassen sich die Geldschleusen öffnen. Lassen sie mich eine Prognose abgeben: Alle Formal- und Verbalvorbehalte, die unsere Behörden zur Zeit noch nutzen, werden wie ein Kartenhaus vor der EU-Rechtsprechung und der Rechtsprechung deutscher Sozialgerichte zusammenbrechen. Unsere Regierungen haben in vielen Jahren Europapolitik jede Weitsicht vermissen lassen, als sie die europäischen Harmonisierungsbestrebungen ohne Vorbehalte gebilligt haben. Das wird uns teuer zu stehen kommen. Schon jetzt, obwohl die Schleusen noch gar nicht richtig offen sind, stöhnen manche Kommunen wegen des Andranges von Zuwanderern aller Art. Die Zuwanderung in deutsche Sozialsysteme ohne Integrationsleistung der Empfängerseite ist bereits in vollem Gange. Und hier noch eine Prognose. Haben erst hunderttausende von Zuwanderern das jetzige “Hartz IV – Niveau” erreicht, so wird es nicht an Stimmen fehlen, die ein Abstandsgebot (nach oben) alteingesessener Hartzer zu diesen Neuhartzern fordern werden.

Und noch etwas zum Schluss: Da auch die Türkei  damals dem Europäischen Fürsorgeabkommen beigetreten ist, bedarf es nur noch der Umsetzung einiger rot-grüner Pläne (Aufhebung des Visumzwanges, doppelte Staatsangehörigkeit, Erleichterung des Familiennachzuges), um auch die Siedlungsschleusen  Richtung Anatolien kräftig zu öffnen. Auch so kann man helfen, Deutschland abzuschaffen.

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Deutschland schafft sich ab

Deutschland gehört weltweit zu den Ländern mit der niedrigsten Geburtenrate der Welt. Im Jahr 201o betrug sie 1,39. In Europa liegt Lettland mit einer Ziffer von 1,17 Kindern pro Frau ganz hinten, Island führt mit 2,2 Kindern die Statistik an, gefolgt von Irland (2,07), der Türkei (2,04), Frankreich (2,01), Schweden (1,98) und Norwegen (1,95). Diese Zahlen zur Geburtenentwicklung hat das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung in Wiesbaden in einer aktuellen Studie nun erstmals mit einer Untersuchung der Gefühlslage der Deutschen kombiniert.

Dabei fällt auf, dass sich insbesondere die Einstellungen der Deutschen zum Leben mit Kindern signifikant von den Haltungen in anderen Ländern unterscheiden. So ist nicht nur die Überzeugung, dass Kinder Lebensglück bedeuten, hierzulande weniger stark ausgeprägt als anderswo. Auch die gesellschaftliche Anerkennung der Elternschaft fällt hinter die Anerkennung, die in anderen Ländern für die Kindererziehung  gezollt wird, zurück. So stimmen nicht einmal die Hälfte (45 Prozent) der kinderlosen Deutschen zwischen 18 und 50 Jahren der Aussage zu, dass es „ihre Lebensfreude und Lebenszufriedenheit verbessern würde, wenn sie in den nächsten drei Jahren ein Kind bekämen“. (Quelle: www.faz.net vom 09.01.13)

Die Politik meint, mit immer höheren finanziellen Zuwendungen gegensteuern zu können. In Wahrheit ist es eine mangelnde Einstellung zu einer Familie mit Kindern. Wenn Frauen für ihr berufliches Engagement Anerkennung und für Kindererziehung nur Mitleid bekommen, so kann dieses Ergebnis nicht verwundern.

Wussten Sie eigentlich, dass ohne “Pille” und ohne die immens  hohe Abtreibungsrate Deutschland keine Nachwuchsprobleme hätte? Das scheinbare Recht der Frauen auf eine grenzenlose Selbstverwirklichung schafft diese Probleme. Wenn sich Deutschland abschafft, so liegt es an dem falschen  Rollenbild, welches Frauen in sich  tragen.

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Neue Immigrationswelle

Eher euphorisch und ziemlich kritiklos:

Hamburg – Deutschlands Bevölkerung wächst. 2012 dürfte die Zahl der Einwohner um 389.000 Bürger zunehmen. In den Jahren bis 2017 werden insgesamt 2,2 Millionen Menschen zusätzlich nach Deutschland kommen. Das geht aus einer Prognose des Wirtschaftsforschungsinstituts Kiel Economics hervor, über die das manager magazin in seiner neuen Ausgabe berichtet.

Ihren Höhepunkt erreicht die Immigrationswelle den Berechnungen zufolge im Jahr 2014: Dann sollen 506.000 mehr Menschen ein- als auswandern.

Die hohe Zuwanderungsdynamik ist vor allem eine Folge der prekären Lage auf den Arbeitsmärkten in südeuropäischen Ländern wie Griechenland, Spanien und Portugal. Zwar rechnen die Kieler Wirtschaftsforscher mit einer Stabilisierung der südeuropäischen Volkswirtschaften. Aber das weiterhin schwache Wachstum werde in den kommenden fünf Jahren nicht ausreichen, um die Arbeitslosigkeit spürbar zu senken.

In Deutschland hingegen herrscht in vielen Regionen und Branchen Arbeitskräfteknappheit, so dass Zuwanderer der Wirtschaft hochwillkommen sind.

Die neue Migrationsdynamik stellt eine fundamentale Trendwende für die Bundesrepublik dar. Im vergangenen Jahrzehnt war Deutschland immer mehr zu einem Auswanderungsland mit schrumpfender Bevölkerung geworden.

Dieser Trend hat sich nun umgekehrt. Schon 2011 war die Zahl der Zuwanderer laut Statistischem Bundesamt um 20 Prozent gestiegen – auch im ersten Halbjahr 2012 hatte es ein deutliches Plus gegeben.

Anmerkung: Demografieforscher stellen fest, dass zuwandernde Erwachsene die demografischen Probleme Deutschlands nicht lösen werden!!

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Erdogan und der türkische Nationalismus

Der türkische Ministerpräsident Erdogan wurde am Sonntag zum dritten und letztmöglichen Mal zum Führer seiner Regierungspartei AKP gewählt. Vor 10000  Zuhörern im Saal und etlichen Tausend vor der Tür entwickelte er seine Visionen vom Kampf gegen das christliche Europa und entwickelte seine großtürkischen Machtträume.

Was den Aufbruch der Türkei nach Westen betrifft, so entwarf Erdogan eine Vision für das Jahr 2071: Dann nämlich jährt sich die Schlacht von Manzkert (Manzikert), in der die Türken das Byzantinische Reich entscheidend schlugen und ihre Landnahme im Westen begannen.

“Unser Vorbild ist Sultan Arp Arslan”, also der damals gegen die Christen siegreiche Kriegsherr, verkündete Erdogan und erntete begeisterten Applaus.

Der zweite Hauptaspekt seiner Rede war die Türkei als Vorbild und Führer der islamischen Welt.

Die  islamische Zeitung “Milat” brachte mit ihrer Schlagzeile die inbrünstigen Gefühle von Erdogans Anhängern am besten auf den Punkt: “Führer der Welt”, titelte sie über Erdogan – also nicht nur der islamischen Welt. Das Motto des Wahlkongresses war denn auch: “Große Türkei, große Macht”.

Dazu passt, das Erdogan 2014 in das Präsidentenamt überwechseln will. Am liebsten wäre er 2023 noch im Amt, wenn das Reich Atatürks 100 Jahre alt wird. Im Publikum saß übrigens Gerhard Schröder, der ja nicht nur Erdogan, sondern auch seinen Freund Putin zu den “lupenreinen Demokraten” zählt. Da kann Erdogan noch etwas abgucken.

Hierzu passt auch folgender Leserbrief (gefunden auf faz.net)

Von Mursi bis Schröder Zum Artikel

15 Roland Stadler (Trombone53) – 02.10.2012 12:16 Uhr

Der wahre Führer?

Die Rolle des großen Führers der islamischen Welt nahm Erdogan wahr, sein Outfit mit Scheitel und Schnauz, das bei Europäern eher negative Erinnerungen weckt, sowie sein Weltmachtgehabe und die klare Aversion gegen Juden, weckten frenetischen Beifall, auch wenn zahlreiche inhaftierte Journalisten fehlten.

Dann kam der Punkt, wo Europäer zusammenzucken müssten: Mit der Jahreszahl 2071 beschwor er die Jugend und erinnerte an die Schlacht von Manzikert, wo die Christen besiegt wurden. Nach diesen 1000 Jahren will er offensichtlich Europa in der muslimischen Hand wissen…

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